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Gips-Umgebungsmodell – Architekturmodelle für faire Vergleichbarkeit

Gips-Umgebungsmodelle sind ideal, wenn mehrere Teilnehmende auf derselben Umgebung arbeiten sollen. Der Formprozess sorgt dafür, dass Geometrie und Oberfläche über alle Exemplare sehr konsistent bleiben – genau das macht Gips zur klassischen Wettbewerbsgrundlage.

Key Facts

      • Serie durch Formprozess: Urmodell → Silikonform (Negativ) → Gipsguss

      • Hochwertiger Alabastergips: trocknet in hellem weiß aus (neutral & präsentationsstark)

      • Trocknungszeit ist fest eingeplant: Versand nur vollständig trockener Modelle

      • Standard-Holzrahmen: Schutz, Handling, saubere Präsentation

      • Maßstab typischerweise 1:500 / 1:1000

Architekturmodelle - Gips-Serie für Wettbewerbe

Eine Gipsserie entsteht durch ein planbares, wiederholbares Verfahren, das Handwerk und serielle Fertigung verbindet.
Ziel sind konsistente Umgebungsdarstellung mit definierten Einsatzbereichen.

Im Folgenden die vier zentralen Schritte:

Urmodell

Wir erstellen die Topographie und den Bestand als Urmodell aus Polystyrol mit geschliffener Oberfläche, klaren Kanten und definierten Übergängen. Hier werden auch die Bereiche für die Einsatzplatten sauber festgelegt.

Silikonform

Vom Urmodell bauen wir eine Silikonform. Diese Form ist das Negativ und sorgt dafür, dass Geometrie und Oberfläche später über die Serie hinweg konsistent bleiben.

Gipsguss

Aus der Silikonform gießen wir die Modelle mit hochwertigem Alabastergips. Dadurch entstehen sehr gleichmäßige, ruhige Abgüsse mit konsistenter Oberfläche – ideal, wenn mehrere identische Umgebungsmodelle benötigt werden.

Trocknung & Finish

Nach dem Guss müssen Gipsmodelle vollständig durchtrocknen. Diese Trocknungszeit ist bei uns fester Bestandteil der Planung. Der Alabastergips trocknet weiß aus – das ist für uns die Basis für eine neutrale, saubere Vergleichbarkeit im Wettbewerb und eine hochwertige Präsentation.

Unsicher, ob Gips oder Kunststoff für das Umgebungsmodell?

In einem kurzen Gespräch klären wir Teilnehmerzahl, Handling und Transport – und empfehlen die passende Lösung für Ablauf, Vergleichbarkeit und Budget.

Weißgrad | Trockung | Handling

Ein Umgebungsmodell muss neutral wirken. Unser hochwertiger Gips sorgt für eine ruhige Darstellung – und die eingeplante Trocknung stellt sicher, dass Modelle stabil, sauber und transportfähig ankommen. Vor Jurysitzung werden die meisten Modelle zur einheitlichen Wirkung nochmal farblich angepasst.

Gewicht & Transport: Gips braucht eine passende Verpackungs- und Handlinglogik (Format, Kurierversand, ggf. Transportkiste).

Sehr große Formate: werden logistisch aufwendiger; Aufteilung oder alternative Strategien sind oft sinnvoll.

Filigrane Details sind im städtebaulichen Maßstab häufig schwer umzusetzen. Durch den Abformprozess sind nicht alle geometrische Situationen realisierbar. Hinterschneidungen können durch Sonderlösungen erreicht werden.

Wenn ein Modell eine hohe Detailierungstiefe aufweisen soll, ist ein Umgebungsmodell aus Polystyrol häufig die pragmatischere Alternative.

Weißgrad in 10 Sekunden

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  • Neutralität = bessere Vergleichbarkeit

  • Ruhige Fläche = Entwurf steht im Fokus

  • Fototauglich (Jury/Unterlagen/Vertrieb)

  • Homogenes Finish

  • Nachpflege möglich

Typische Fragen, die wir im Datencheck klären

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  • Ausschnitt & Maßstab

  • Datengrundlage
  • Liefertermin

  • Einsatz/Transport

Fragen zum Umgebungsmodell aus Gips (FAQ)

Ab welcher Stückzahl lohnt sich eine Gips-Serie?

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Sobald mehr als ein identisches Modell gebraucht wird und Einheitlichkeit wichtig ist (Wettbewerb/mehrere Teilnehmende/Wiederverwendung), spielt Gips seine Stärken aus. Der „Setup-Aufwand“ (Urmodell + Form) lohnt sich besonders, wenn mehrere Exemplare geplant sind.

Wie identisch sind die Modelle wirklich?

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Sehr identisch: Die Serie entsteht aus derselben Silikonform, dadurch bleiben Geometrie und Oberfläche über alle Exemplare hinweg konsistent. Kleine Unterschiede können nur durch Handling/Nacharbeit entstehen, ändern aber nichts am entscheidenden Punkt: Darstellung und Optik bleiben über die Serie einheitlich.

Warum baut ihr zuerst ein Urmodell?

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Das Urmodell ist die Qualitätsbasis der Serie: Hier werden Kanten, Übergänge, Oberfläche und die Schnittstellen der Einsatzplatte sauber definiert. Eine gute Urmodell-Oberfläche sorgt dafür, dass die Abgüsse später ruhig und gleichmäßig wirken – ohne ungewollte Artefakte.

Was genau heißt „Formprozess“ bei euch?

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Urmodell → Silikonform (Negativ) → Gipsguss (Serie).
Die Silikonform ist das Negativ, mit dem wir die Umgebung reproduzierbar gießen können – ideal, wenn mehrere identische Umgebungen benötigt werden.

Warum ist der Weißgrad beim Gips so wichtig?

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Ein Umgebungsmodell muss neutral sein, damit Entwürfe fair vergleichbar bleiben. Wir verwenden hochwertigen Alabastergips, der reinweiß austrocknet. Das wirkt ruhig, hochwertig und verhindert, dass die Umgebung visuell „mitspielt“, statt den Entwurf zu tragen.

Wie lange muss ein Gipsmodell trocknen – und warum ist das ein eigener Planungspunkt?

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Nach dem Guss muss der Gips vollständig durchtrocknen. Diese Zeit ist bei uns fest eingeplant, weil wir falls möglich ausschließlich trockene Modelle versenden. Nur so bleiben Oberfläche, Stabilität und Maßhaltigkeit beim Transport und in der Nutzung zuverlässig.

Warum dauert ein Gips-Umgebungsmodell oft länger als Kunststoff?

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Weil bei Gips zusätzlich zum Bau/Abguss die Trocknungszeit eingeplant werden muss – und weil bei Serien zunächst ein Setup nötig ist (Urmodell + Form). Dafür wird die Fertigung danach planbar und gleichmäßig, und identische Nachgüsse sind jederzeit möglich.

Kommt der Holzrahmen immer dazu – und wofür ist er gut?

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Ja, Standard ist ein heller Holzrahmen. Er schützt die Kanten, verbessert das Handling und sorgt für eine saubere Präsentation. Außerdem erleichtert er die sichere Fixierung in Karton oder Transportkiste.

Kann man eine Einsatzplatte auch bei Gips sauber umsetzen?

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Ja. Die Schnittstelle (Ausschnitt, Auflage, Höhenbezug) wird bereits im Urmodell definiert und ist damit über die Serie hinweg reproduzierbar. So bleiben Einsätze passgenau und können bei Bedarf ersetzt oder nachproduziert werden.

Wann 2 mm und wann 1 mm Topographie bei Gips?

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2 mm ist Standard, weil es im Städtebaumaßstab meist die beste Balance liefert: ruhig, robust und wirtschaftlich.
1 mm nutzen wir, wenn die Topographie besonders fein wirken soll (häufig bei 1:500) – das ist deutlich aufwendiger, kann sich aber für bestimmte Aufgabenstellungen lohnen.

Wie wird verpackt und versendet?

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Je nach Format/Gewicht liefern wir mit stabiler Kartonage inkl. Fixierung oder – bei größeren Modellen – mit Transportlösung (z. B. Kiste). Der Holzrahmen ist dabei ein zusätzlicher Schutz, weil er die Kanten stabilisiert und das Greifen/Handling verbessert.

Referenzen: Gips-Umgebungsmodelle & Serien