Entwurf | Städtebau | Industrie
Ein Architekturmodell ist eine maßstäbliche physische Darstellung eines Gebäudes, einer Anlage oder eines städtebaulichen Ausschnitts.
Es übersetzt Planungsinformationen in einen gemeinsamen räumlichen Zusammenhang. Proportionen, Gebäudehöhen, Topografie, Freiräume und Beziehungen zur Umgebung lassen sich unmittelbar erfassen.
In Jurys helfen Modelle, Entwürfe im gleichen Maßstab zu vergleichen.
Bei Bürgerbeteiligungen und in Gremien machen sie Planung auch ohne Fachkenntnisse verständlich.
In Ausstellungen, bei Projektentwicklungen oder technischen Projekten vermitteln sie räumliche Zusammenhänge dauerhaft und anschaulich.
Was kann ein Architekturmodell leisten?
VER - STEHEN.
Ein physisches Modell macht räumliche Zusammenhänge unmittelbar erfassbar.
Gebäudehöhen, Volumen, Freiräume, Topografie und Beziehungen zur Umgebung lassen sich gemeinsam betrachten – ohne zwischen Grundriss, Schnitt und Visualisierung wechseln zu müssen.
VER - GLEICHEN.
Im gleichen Maßstab werden Unterschiede zwischen Entwürfen und Varianten direkt sichtbar.
Gerade bei Wettbewerben, Jurys oder Planungsentscheidungen schafft das Modell eine gemeinsame räumliche Grundlage für die Diskussion.
VER - MITTELN.
Planung muss nicht nur von Fachleuten verstanden werden.
Modelle helfen dabei, Architektur und städtebauliche Veränderungen gegenüber Bauherren, Gremien, Bürgern oder Besuchern anschaulich zu erklären und gemeinsam darüber zu sprechen.
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Wettbewerb & Vergabe
Gebäudevolumen, Höhenentwicklung, Freiräume und die Einfügung in die Umgebung des Entwurfs werden unmittelbar sichtbar.
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Stadtentwicklung & Beteiligung
Ein physisches Modell zeigt Bestand und Planung im selben räumlichen Zusammenhang und macht Veränderungen auch ohne Erfahrung im Lesen von Plänen nachvollziehbar.
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Präsentation & Projektentwicklung
Gebäude, Außen & Innenräume sowie Nachbarschaften können gemeinsam betrachtet und aus unterschiedlichen Blickwinkeln diskutiert werden.
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Industrie & Energie
Werke, Anlagen, Produktionsstandorte und Energieprojekte räumlich verständlich dargestellt.
Für Besucher und Veranstaltungen. -
Messe & Ausstellung
Hier muss ein Modell Inhalte schnell vermitteln, auch aus größerer Entfernung funktionieren und häufig über längere Zeit eingesetzt werden können.
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Infrastruktur & Mobilität
Bahnhöfe, Verkehrsflächen und größere Infrastrukturprojekte lassen sich zusammen mit Stadt, Landschaft und angrenzender Bebauung betrachten.
Architekturmodelle Beispiele aus der Praxis
Gut zu wissen
Maßstab
Der Maßstab bestimmt, welche Informationen im Modell überhaupt lesbar sind. Je größer der Maßstab, desto detaillierter können Fassaden, Materialien und Bauteile dargestellt werden. Kleinere Maßstäbe legen den Fokus dagegen auf Volumen, Topografie und städtebauliche Zusammenhänge.
1:500 ist nicht einfach 1:200 in kleiner.
Typischer Einsatz
Fokus
1:50 / 1:100
Typischer Einsatz:
Detail- und Präsentationsmodelle
Fokus:
Fassaden, Konstruktion, Innenräume
1:200
Typischer Einsatz:
Gebäude und Ensembles
Fokus:
Architektur, Freiraum, Erschließung
1:500
Typischer Einsatz:
Wettbewerb und Städtebau
Fokus:
Volumen, Kontext, Topografie
1:1000
Typischer Einsatz:
Quartier und Stadtentwicklung
Fokus:
Struktur, Höhenentwicklung, Umgebung
Welche Unterlagen reichen für den Start?
Sie müssen Ihre Daten nicht speziell für den Modellbau vorbereiten.
Für eine erste Einschätzung reichen meist der aktuelle Planungsstand, der gewünschte Ausschnitt, eine ungefähre Zielgröße und der Termin.
Für die Fertigung arbeiten wir projektabhängig mit DWG/DXF, IFC- und 3D-Daten, PDFs, Höheninformationen, Visualisierungen oder ergänzenden Skizzen.
Wir geben Ihnen gern Rückmeldung zur Umsetzbarkeit, Kosten & Lieferzeiten.
Wie entsteht ein Architekturmodell?
Je nach Maßstab, Geometrie und gewünschter Wirkung kommen unterschiedliche Materialien und Fertigungsverfahren zusammen.
Wir kombinieren moderne Fertigungstechnologien mit klassischer Modellbauarbeit um ein möglichst sauberes und hochwertiges Modell herzustellen.
Die Modelle werden in unserem Formicore Studio geplant und finalisiert.
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→ Polystyrol & Gips
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Für ruhige, präzise Umgebungs- und Städtebaumodelle.
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→ PLA & Kunstharz
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Für komplexe Geometrien und feine, reproduzierbare Bauteile.
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→ PMMA
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Für Verglasungen, Lichtbänder und transparente Details.
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→ Holz & Karton
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Für Sockel, Rahmen, Materialakzente oder reduzierte Studienmodelle.
Architekturmodelle für Städte, Kommunen und öffentliche Verfahren
Bei Wettbewerben, Stadtentwicklung und Beteiligungsverfahren schaffen physische Modelle eine gemeinsame räumliche Grundlage.
Topografie, Bestand, Neubau und Varianten lassen sich unmittelbar vergleichen und gemeinsam diskutieren.
Wir fertigen Umgebungs- und Städtebaumodelle sowohl für Wettbewerbsbetreuer als auch direkt für Städte, Kommunen und öffentliche Auftraggeber.
Industriemodelle für Werke, Anlagen und Energieprojekte
Industrie- und Energieprojekte sind häufig räumlich komplex: Bestand, neue Anlagen, Leitungswege, Gebäude, Verkehrsflächen und Erweiterungen müssen gemeinsam betrachtet werden.
Ein physisches Anlagen- oder Werksmodell macht diese Zusammenhänge schnell verständlich – für Planung, interne Abstimmung, Gremien, Öffentlichkeit, Messe oder Präsentation.
Anlagenumbau · Werkserweiterung · Energieinfrastruktur
Was kostet ein Architekturmodell?
Die Kosten eines Architekturmodells hängen vor allem von Modellgröße, Maßstab, Detailgrad, Datenstand, Materialien, Finish und Termin ab.
Einen belastbaren Preis kann man deshalb sinnvoll erst anhand des konkreten Projekts bestimmen.
Für eine erste Einschätzung benötigen wir in der Regel Datenstand, gewünschten Ausschnitt, Maßstab, Termin und Einsatzzweck.
Sicher verpackt. Termingerecht am Einsatzort.
Der Termin steht schon. Ist ein Modell noch machbar?
Ein Modell ist erst fertig, wenn es sicher am vorgesehenen Ort steht. Abhängig von Größe und Einsatz planen wir Verpackung, Transport und Übergabe bereits während des Projekts mit.
Von der transportsicheren Box bis zum Flightcase und Logistik stimmen wir die Lösung auf Modell, Termin und Einsatzort ab.










