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Umgebungsmodell Polystyrol – flexibel für Verfahren, Ausschnitt und Einsatzplatte

Ein Polystyrol (PS) -Umgebungsmodell ist ideal, wenn im Verfahren ein zentrales Umgebungsmodell benötigt wird oder nur wenige Modelle gebraucht werden – z. B. bei kleiner bis mittlerer Teilnehmerzahl, bei klar definiertem Ausschnitt und wenn der Auslober eine robuste, präzise Wettbewerbsgrundlage mit Einsatzplatte wünscht. Kunststoff eignet sich besonders, wenn die Umgebung als Basis für wechselnde Entwürfe dient: Einsatz einsetzen, tauschen, vergleichen – mit sauber definierter Schnittstelle.

KEY FACTS

  • Für Einzelstück / kleine Stückzahl – z. B. kleine–mittlere Teilnehmerzahl

  • Einsatzplatte als Schnittstelle: Entwürfe einsetzen, tauschen, vergleichen

  • Topographie als Schichtmodell: 2 mm Standard, 1 mm optional

  • Flexibel im Ausschnitt (bei großen Gebieten segmentiert möglich)

  • Typische Maßstäbe: 1:500 / 1:1000

Ablauf Umgebungsmodelle

Umgebungsmodelle aus Polystyrol sind vor allem für wenige Teilnehmer am Wettbewerb oder als Einzelstück sinnvoll.
Es dient als pragmatische und robuste Wettbewerbsgrundlage.

 

Unser Workflow

Datencheck

Unser Workflow:

Sie lassen uns Informationen zum Modellumgriff als Ausschnitt zukommen. Im Datencheck überprüfen wir, ob der Datenstand für die Herstellung des Modells ausreicht.

Datenaufbereitung

Unser Workflow:

Wie bereiten die Daten als 3D Modell für die spätere Fertigung auf. Details zur Umsetzung klären wir früh ab.

Freigabe

Unser Workflow:

Gemeinsam überprüfen wir das 3D Modell - in diesem Schritt werden Details und Änderungen besprochen und

Fertigung

Unser Workflow:

3D Druck, CNC, Laser - Unsere Fertigung nimmt die Arbeit auf. Im Formicore 3DLab werden die Modelle finalisiert.

Versand

Unser Workflow:

Alle Modelle werden einer strengen Qualitätskontrolle unterzogen. Verpackung und Logistik organisieren wir deutschlandweit.

Einsatzplatte: die Schnittstelle für faire Vergleichbarkeit

Die Einsatzplatte definiert die Schnittstelle zwischen Umgebung und Entwurf.
Wir legen Ausschnitt, Auflage und Höhenbezug so fest, dass Teilnehmer-Einsätze passgenau eingesetzt und getauscht werden können – in der Jurysitzung oder bei der Bearbeitung des Wettbewerbs.
Die Einsatzplatten können bei Bedarf nachproduziert werden, falls die Teilnehmeranzahl noch offen ist.

Die Schnittstelle stellen wir als saubere Datengrundlage bereit (z. B. DWG/DXF) – geeignet für Auslobung, Betreuung und Teilnehmende. Gerne können wir auch ein 3D Modell im IFC Format, ArchiCAD und weiteren Datentypen bereitstellen.

Polystyrol oder Gips – wann PS sinnvoll ist

Polystyrol ist ideal, wenn das Umgebungsmodell leicht, robust und transportfähig sein soll – z. B. bei mehreren Terminen oder Messe/Abgabe. Gips ist oft die ruhigste Wahl, wenn maximale Neutralität/Weißgrad im Vordergrund steht. Wir empfehlen das Material nach Einsatz, Handling und gewünschter Wirkung.

Topographie als Schichtmodell: 2 mm Standard, 1 mm optional

Bei Umgebungsmodellen entsteht die Topographie häufig als Schichtmodell. Zwei Abstufungen sind typisch:

2 mm (Standard)
Ruhig, klar lesbar und planbar im Aufwand – in den meisten Verfahren die beste Balance.

1 mm (feiner)
Wirkt weicher und detaillierter, ist aber deutlich aufwendiger (mehr Schichten, mehr Nacharbeit).

Praxis-Faustregel:

  • 1:1000 → meist 1 mm

  • 1:500 → 1 mm kann sich lohnen, wenn Topographie/Relief ein Kernthema ist oder die Wirkung bewusst sehr fein sein soll. Standard ist 2 mm.

Grundplatte: Welche Ausführung passt?

Je nach Einsatz und Präsentationsziel liefern wir die Umgebung auf:

  • MDF roh (pragmatisch, schnelle Verfahren)

  • MDF schwarz lackiert (neutral, hochwertiger Auftritt, gut für Jury/Präsentation)

  • optional heller Holzrahmen (klassische, saubere Präsentation)

 

Datenbasis – was wir brauchen

Bei Umgebungsmodellen entscheidet die Datenbasis über Ergebnis und Aufwand. Damit Topographie und Bestand ruhig und stimmig lesbar werden, müssen Höhenbezug, Nullniveau und Bestandslogik sauber sein.

Typische Datenquellen

  • DGM/DTM aus Geoportalen (Geländedaten)

  • Vermesserdaten

  • Bestandsgrundlagen: Gebäudegrundflächen, Straßenräume, relevante Kanten/Bezugspunkte

Im Datencheck klären wir

  • Ist der Höhenbezug eindeutig?

  • Sind Kanten/Brüche sinnvoll definiert oder „verwaschen“?

  • Passt der Datenstand zum Maßstab (1:500 / 1:1000)?

  • Welche Bestandsdetails bringen Orientierung – welche erzeugen Unruhe?

Für den Datencheck hilfreich

  • Geländedaten (DGM/DTM) inkl. Höhenbezug

  • Bestandsgrundlage (Gebäude / Straßenräume / relevante Kanten)

  • definierter Ausschnitt + Nullniveau

  • Maßstab + Zieltermin / Abgabetermin

Maßstab, Detailgrad und Grenzen

Typische Maßstäbe: 1:500 / 1:1000

Der Detailgrad ist bewusst neutral und ruhig – Ziel ist Vergleichbarkeit und Orientierung, nicht dekorative Detaillierung.

Grenzen (die man früh mitdenken sollte)

  • Sehr große Formate können logistisch aufwendig werden (Segmentierung oft sinnvoll)

  • Zu feine Details sind im Städtebaumaßstab selten zielführend

  • Ohne klaren Höhenbezug entstehen unnötige Schleifen in der Datenaufbereitung

Referenzen: Umgebungsmodelle

Fragen zum Umgebungsmodell aus Kunststoff (FAQ)

Für welche Verfahren ist Kunststoff besonders passend?

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Kunststoff ist besonders passend, wenn ein Basis-Umgebungsmodell mit Einsatzplatte benötigt wird oder wenn nur wenige Umgebungen gebraucht werden (kleinere bis mittlere Teilnehmerzahl). Auch bei großen/komplexen Ausschnitten ist Kunststoff oft praktisch, weil der Aufbau modular/segmentiert geplant werden kann.

Wann ist Kunststoff die bessere Wahl als Gips?

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Wenn kein großer Seriensatz identischer Modelle benötigt wird, sondern ein Einzelstück oder eine kleine Stückzahl – und wenn Flexibilität bei Ausschnitt, Aufbau und Einsatzplatte im Vordergrund steht. Für viele identische Umgebungen ist Gips meist wirtschaftlicher und konsistenter.

Ist eine Einsatzplatte vorgesehen?

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Ja. Wir definieren eine klare Einsatzzone (Ausschnitt, Auflage, Höhenbezug), sodass Teilnehmer-Einsätze passgenau eingesetzt und bei Bedarf ersetzt werden können. Die Schnittstelle liefern wir als Datei-Grundlage (z. B. DWG/DXF).

Wann 2 mm und wann 1 mm Topographie?

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2 mm ist Standard: ruhig, gut lesbar, planbarer Aufwand. 1 mm lohnt sich, wenn das Gelände im Maßstab (häufig 1:500) besonders fein wirken soll oder wenn Höhenstaffelungen ein zentraler Teil der Aussage sind.

Welche Daten eignen sich?

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DGM/LOD2 oder Vermesserdaten mit eindeutigem Höhenbezug. Wichtig ist weniger das Format als ein konsistenter Datenstand. Im Datencheck klären wir, ob Ergänzungen (Bestand, Straßenräume, relevante Kanten) sinnvoll sind.

Wie lange dauert ein Kunststoff-Umgebungsmodell?

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Das hängt von Format, Maßstab, Topographie-Abstufung (1 mm/2 mm) und Datenlage ab. Nach einem kurzen Datencheck können wir Aufwand und Termin meist zuverlässig einschätzen. Hier sind sehr kurze Lieferzeiten machbar.